Jul 27

Nach langem Suchen in den örtlichen Anzeigen bin ich auf eine Wohnung gestoßen, die mir besonders zugesagt hat:

  • Neubau
  • Parkett und Fliesen
  • Großes Bad mit Dusche und Badewanne
  • Dachgeschoss
  • Komplette Küche
  • Stellplatz
  • Riesen Balkon
  • Warm 610 Euro für 65qm Fläche ohne Strom

Da kann man ja erstmal nichts sagen… jedoch finde ich Wohnungsbesichtigungen ansicht immer komisch. Sofern man die Wohnung eh nicht will ist es ganz ok, aber wenn sie einem gefällt kommt schnell der Neid auf. Vorallem wenn die anderen die auch gut finden, dann wird sich beäugt… soll ich mich jetzt eher entscheiden als der andere, entscheidet er sich doch noch oder kann ich noch warten? Im Grunde bringt warten gar nichts… man hat ja im Internet lange gesucht und wenn es für einen die Topwohnung ist kann man eigentlich sofort zuschlagen. Die Wohnung wird nicht besser wenn man abwartet und Zeit mehrere Zusagen zu bekommen wo man sich bequem eine aussuchen kann hat man nicht, denn sowas gibts nicht!

Also ist es am Ende alles nur eine Bauchentscheidung, ob man sich mit der Wohnung wohlfühlt oder nicht… ich werde jedenfalls morgen mal ganz früh meine Unterlagen einreichen, vielleicht klappts ja. Wenn nicht, geht die Suche weiter!

Jul 19

Eigentlich macht man sowas ja im Frühling, aber irgendwie ist mir momentan ziemlich danach: Raus mit dem alten Kram! Schiebe es auch viel zu lange vor mir her die alten und teilweise ungenutzten Sachen aus meiner Wohnung zu entfernen. Wenn ich mich dann später neu einrichten will, muss eh erstmal Platz geschaffen werden und natürlich will ich daran auch noch ein wenig verdienen, immerhin sind viele Sachen noch gut in Schuss auch wenn sie mir mittlerweile nicht mehr gefallen und wie zusammengewürfelt aussehen.

Also habe ich mich dran gemacht Fotos zu machen, zu bearbeiten, richtig zu skalieren und ein paar Aussagekräftige auszuwählen, die Dinge auszumessen, Spezifikationen rauszusuchen, Beschreibungen zu verfassen… alles in allen ein riesen Haufen Arbeit! Da kann man nur hoffen, dass alles auch brav gekauft wird und man am Ende den wirklichen aktuellen Gegenwert aus den Sachen rauszukriegt.

Bisher habe ich es nur geschafft bei Kalaydo.de meine Anzeigen zu verfassen, aber als weiteres kostenloses Portal bietet sich markt.de an, indem man regional kostenlose Anzeigen aufgeben kann. Dies ist insofern praktisch, da man nicht begrenzt wird in Beschreibungslänge oder Anzahl der Bilder und vorallem im Gegensatz zu E-Bay kann man den Preis vorher bestimmen und provisionsfrei einen fairen Handel eingehen, ohne irgendeinem Multimillionendollarkozern das Geld in den Rachen zu werfen ;)

Also drückt mir die Daumen!!!

Jul 14

In 2 Wochen bekomme ich den neuen Ikea-Katalog mit der Kollektion für 2010, dh. viele neue Ideen und randvolle Lager und volle Auswahl bei meinem Lieblingsikea in Köln. Es wird also Zeit meine ganzen Möbel die ich während des Studiums unter der Prämisse “Hauptsache Billig” gekauft habe endlich loszuwerden (gegen Geld natürlich :) ) und sich einmal völlig neu einzurichten (jedenfalls im Schlafzimmer und große Teile des Wohnzimmers).

Somit gibts für jedes Zimmerchen demnächst einen kleinen Artikel, wenn ich dann noch meine ganzen alten Fotos für vom Einzug finde, da habe ich ja auch schon eine Menge gemacht. Ich freue mich drauf!

Apr 11

Ein letzter Besuch in der Werkstatt zur Inspektion sollte es werden, schnell neue Reifen drauf, einmal alles durchchecken und ab gehts, 2 Jahre die Freuden des Autos genießen. Also fuhr ich zu den Jungs mit den drei Buchstaben, in der Hoffnung das ließe sich alles mal eben schnell und kostengünstig erledigen. Weit gefehlt, vergaß ich doch, welche Abzocker Autowerkstätten sind. Natürlich fand der werte Herr jede Menge Mängel, die natürlich nur mit den Austausch der jeweiligen Komponenten zu beheben wären (Kratzer im Kotflügel bedürfen ja auch direkt dem Austausch des ganzen Ersatzteils ;) ) und der ständigen erwähnung, wie der Wagen überhaupt durch den Tüv gekommen wäre. Da sammelte sich schnell eine ganze Liste von Bremsen über Bremsleitungen, Sommer- und Winterreifen (zu horrenden Preisen), Stoßdämpfer und und und. Als Leihe würde man dem Typ vielleicht glauben und ich war selber nicht so sicher, ob die Dinge nun wirklich gemacht werden müssten, zumindest die Sache mit den rostigen Bremsleitungen machte mir sorgen.

Auf Grund der schier endlosen Liste und den horrenden Kosten ließ ich zunächst nichts machen und nahm den Wagen wieder mit. Ein Glück habe ich ein paar bastelversierte Kollegen, die mir mit Rat und Tat zur Seite standen. Es stellte sich schnell heraus, dass das alles Quatsch war, was mir der Herr erzählt hatte. Ok, wenn der Wagen recht neu wäre und ich den noch 10 Jahre fahren wollte, müssten diese Dinge sicherlich mal gemacht werden, aber nicht bei einer Kiste die in 2 Jahren auf den Schrott wandert. Daher werde ich demnächst die Bremsbeläge selber wechseln und gezielt in einer unabhängigen Werkstatt (die mir wärmstens empfohlen wurde) einen Reifenwechsel, Öl- und Bremsflüssigkeitswechsel beauftragen. Und was die Bremsleitungen angeht: Mit der Drahtbürste blank schrubben und Unterbodenschutz oder spezielles Wachs soll helfen. Das ist dann doch wesentlich günstiger als ein komplett unnötiger Tausch im Wert von über 500 Euro bei den drei Buchstaben.

Daraus lerne ich: Bei Handwerkern immer informiert sein, wissen was man will, am besten schon wissen was dran ist, sonst zahlt man sich dumm und dämlich. Denn die leben auch fast alle nur nach dem Grundsatz: Zocke ab wen du kannst!

Mrz 21

Dass ich ein Auto hatte ist Jahre her. Damals hatte ich auch noch ein tolles Rad und ein 24/7-NRW-Studiticket… es war eine sehr mobile Zeit. Doch meine Mobilität ging mir stückchenweise abhanden. Es fing damit an, dass mir das Fahrrad aus der Garage des Wohnheims geklaut wurde und ich mit erschrecken feststellen musste, dass ich nicht versichert war. Einige Zeit später folgte eine größere Reparatur an meinem Wagen den ich aus Kostengründen dann an eine Freundin verkaufte. Letztenendes blieb mir nur das Studententicket übrig und ein klappriges Rad, was ich im nachhinein irgendwo gebraucht erstanden hatte. Dies erwies sich aber nicht als sehr gebrauchsfähig und musste irgendwann auf den Müll. Mitten in Bonn wohnend, reichte das Studiticket aus und nach meinem Diplom und anschließendem Umzug nach Kessenich konnte ich quasi ohne Ticket klarkommen.

Doch mittlerweile war die Unmobilität stark spürbar. Ohne Rad konnte man sich kaum bewegen, war immer auf die Bahn angewiesen, wenn man mal schnell wohin wollte und bedeutete ohne ein Dauerticket permanentes Management der Mehrfahrtenkarten begleitet vom ständigen Frust nicht kontrolliert zu werden (”Wieso bezahle ich eigentlich wenn mich nie einer kontrolliert?” – Immerhin bin ich dann doch einige male kontrolliert worden). Im Grunde beschränkte man sich auf die nötigsten Fahrten und war zeitlich und räumlich sehr unflexibel.

Dieser Zustand konnte nicht anhalten und so habe ich als erste Maßnahme wieder ein Jobticket (24/7-NRW-Ticket) beantragt. Für 40 Euro im Monat kann man sich das schon leisten. Wobei sich dabei die Frage stellt, ob man denn für 40 Euro fährt, wenn man es sich genau ausrechnet vielleicht nicht, aber man fährt ohne Nachzudenken und muss sich nicht mit Bargeld und den Fahrkarten herumschlagen. Diesen Vorteil wollte ich mir, mich an die angenehmen Zeiten des Studitickets erinnernd, wiederherstellen.

Doch wie es so kam, eine Woche nach der Beantragung und einer nichtmöglichen Umkehrung einer 12-Monatsbindung fand ich auf der Firmenpinnwand eine Anzeige für einen schnuckeligen Daihatsu Cuore. Er war so günstig, dass ich mir nicht verkneifen konnte den Verkäufer anzurufen. Nach ein wenig Recherche stellte er sich auch als ziemlich günstig im Unterhalt heraus und als ideale Möglichkeit Prozente herunterzufahren. Leider fange ich bei 140% an, da ich noch keine eigene Versicherung hatte, immerhin fallen die Prozente nach 2 Jahren bereits auf 85% und somit kommt zur Not auch ein neuerer Wagen mit Vollkasko in Frage. Effektiv kostete mich der Wagen nun 55 Euro im Monat und so war er schnell gekauft.

Beinahe am selben Tag entdeckte ich die Anzeige eines neuen Gebrauchtfahrradhändlers (Klingeling) in Bonn, den ich mir unbedingt mal näher ansehen wollte. Eine kurze Bahnfahrt später stand ich im Laden und entdeckte direkt das perfekte Rad für mich. Eine Probefahrt (und darauffolgend einige kleine Nachbesserungen seitens des Händlers) später war es meins. (Tipp: Den Laden kann ich übrigens empfehlen, wenn man sein Altrad gewinnbringend loswerden will).

Eine Mail an meinen ehemaligen Mitbewohner gab Gewissheit darüber, dass mein alter 50er-Roller noch an meiner ehemaligen WG stand. Das Frühjahr ist natürlich eine ideale Gelegenheit so ein Gefährt nocheinmal zu reaktivieren. Daher werde ich in nächster Zeit den Roller zur Werkstatt bringen und wieder fitmachen lassen.

Dies bedeutet einen Mobilitätsgewinn von 0 auf 4 mögliche Fahrmöglichkeiten in nur 3 Wochen… nicht schlecht, wenn man sich einmal aufrafft geht doch so einiges. Jedoch will ich den Roller nicht für mich, den bekommt meine Freundin, damit sie sich auch etwas bequemer durch Bonn bewegen kann :) Immerhin habe ich so den Status quo meiner guten alten Studentenzeit wieder erreicht und das für 95 Euro pro Monat. Das ist nicht billig aber es ist mir die Sache wert, alleine die Zeitersparnis ist dabei fast unbezahlbar. Auf in eine mobile Zeit!

Nachfolgend noch ein paar Fotos meines schnuckeligen kleines Gefährts:

Nov 23

Es ist soweit… nach ein wenig Suche habe ich die perfekten Katzen für mich gefunden. Mia und Momo (Weibchen und Männchen), beide 5 Monate alt und werden bei mir ein neues Zuhause finden. Der erste Tag war Erwartungsgemäß von ihrer Abwesenheit geprägt, aber nach einem Tag mit ihnen im Wohnzimmer konnte ich schon mit ihnen spielen, durfte sie schon streicheln und mittlerweile jagen sie wie verrückt durch die Bude (jaja, der Bewegungsdrang, wenn man den ganzen Tag unter dem Sofa liegt) ;)

Hier dann noch schnell ein paar Fotos von den Kleinen:
Das ist Momo.


Und hier die kleine Mia.

Aug 22

Den Katzen gehts mittlerweile ganz gut bei mir, lassen sich schnurrenderweise überall Kraulen wo sie stehen oder liegen und haben sogar angefangen zu fressen. Nicht viel, aber ist schonmal ein Anfang :) Bilder sagen jedoch mehr als tausend Worte, daher lieber was fürs “Auge” anstatt fürs “Ohr”:

Sie hängen gerne am Katzengras:

Ein paar Schnapschüsse:

Der “Kraulsessel” steht genau neben meinem PC-Tisch und so kann ich immer wieder rüberlangen und ihnen ordentlich durchs Fell wuscheln. Der Platz ist bei den beiden recht beliebt:

Aug 20

Als Urlaubsvertretung für ein befreundetes Päärchen habe ich zwei Katzen in Pflege bekommen. Die kleinen Schisser sind echt süß, trauen sich aber nicht mir über den Weg zu laufen. Zuerst war das Bett ein ideales Versteck, doch seit ich darin geschlafen habe, war ihnen das nicht mehr geheuer und sie haben sich unter die Spüle in der Küche verzogen. Die “eigentlich” schüchterne Katze hat sich jedoch gestern schon herausgewagt und sich schnurrenderweise von mir kraulen lassen. Ich durfte sie sogar schon auf dem Schoß liegen haben, heute jedoch hat sie sich wieder nicht blicken lassen, schade! Ich denke sie werden sich schon noch an mich gewöhnen. Ich konnte gestern Abend noch fix zwei Fotos machen, wie der kleinere sich bereits am Katzengras zu schaffen gemacht hat:

Ja was haben wir denn da ? Lecker Gras!

Aug 06

Endlich endlich sind sie weg… die Rede ist von diese elendig nervigen Warnhupen. Die Bahn hat sich vor meinem Urlaub noch richtig ins Zeug gelegt und extra für mich die Bauarbeiten vorzeitig abgeschlossen :D Jetzt heißt es endlich wieder: Entspannt bei offenem Fenster schlafen!

Darüberhinaus muss ich nur noch 2 Tage arbeiten, dann habe ich endlich 3 Wochen Urlaub. Zeit für ein wenig Entspannung und kreatives Ausleben am eignen Blog. So long… bis die Tage!!!

Jul 22

Man sagt ja: Ordnung ist das halbe Leben! Und das stimmt, wenn man bedenkt, wieviel Zeit man in seinem Leben für das Aufräumen benötigt. Je ordentlicher man ist, desto mehr Zeit verbringt man mit Putzen und Aufräumen und umso mehr fällt einem selber auf, wie schnell doch alles wieder dreckig ist. Da heißt es die gesunde Balance zwischen Ordnungsliebe und der Akzeptanz der Unordnung zu finden, um noch Zeit für andere Dinge im Leben zu haben.

Die Ordnungsliebe ist bei den Menschen völlig unterschiedlich und reicht vom peniblen Putzwahnsinnigen, der täglich die halbe Wohnung desinfiziert, bis zum schlimmsten Messi, der sogar verlernt hat sein Klo zu putzen. Alle anderen Menschen liegen irgendwo zwischen diesen beiden Extremen. Dies ist, wie das unterschiedliche Empfinden für Gerüche und Lautstärke, eins der Hauptprobleme des Zusammenlebens in einer WG (ich spreche aus 2 Jahren Erfahrung). Sofern das jedoch das einzige größere Problem ist, kann eine WG wunderbar funktionieren.

Seit ich wieder alleine wohne habe ich das Gefühl, merklich ordentlicher geworden zu sein und fühle mich unwohl wenn zu viel Zeug unnötig herumliegt. Dies rührt sicher daher, dass ich meine Wohnung zum Einzug komplett neu einrichten musste und hinten und vorne das Geld fehlte dies komplett zu erledigen und ich somit ständig in Unordnung leben musste. Das bedeutete im Prinzip, dass durchgehend Bauarbeiten im Gang waren (und der damit verbundene Dreck) und diese latente Gefühl nicht wirklich fertig zu werden.

Ähnliches galt für meinen PC, wie ich nach dem Neukauf mit Erschrecken feststellen musste, als ich meine alten Daten umkopierte. Massenhaft alte Daten, unsortierte Medien und jede Menge Krimskrams der sich mit der Zeit angesammelt und den man einfach nur irgendwo hinkopiert hat. Jetzt heißt es: Stark bleiben und sich motivieren die Dinge in Ordnung zu bringen, so dass man “sein Zeug” schnell wiederfindet, spart man sich am Ende doch viel Zeit durch unnötiges Suchen.

Und das ist ja genau das, was man als Arbeitnehmer nicht hat: Zu viel Zeit!