Mai 01

Nachdem ich jetzt schon einen ersten Rückschlag durch ein Leck in der Wasserkühlung erleiden musste, es aber reparieren konnte und natürlich auf Grund der nichtleitenden Kühlflüssigkeit ohne Schaden davon gekommen bin, hier eine kleine Bilderserie über den Aufbau von Fileserver und der Wasserkühlung. Da der Aufbau nicht mehr gesondert erklärt werden muss (wie bereits im 1. PC-Aufbaubericht geschehen), lasse ich hier überwiegend die Bilder sprechen.

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Der Aufbau des Gehäuses ist sehr übersichtlich.

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Ein AMD-Mainboard kommt hier zum Einsatz.

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Stromsparend: Ein AMD Dualcore 5050e.

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Diesmal habe ich die Wärmeleitpaste mittels einer Plastikkarte schön dünn aufgetragen.

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Der Kühler verspricht leise zu sein (hier ohne Lüfter).

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Am Ende waren 6 Festplatte drin. 2 fürs System und 4 für den Daten, beide als Raidverbund.

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Das Chaos lichtet sich.

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Fertig! Nichts spektakuläres, aber ein recht sauberer Aufbau.

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Der Tisch lichtet sich schon ein wenig.

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Doch erstmal wirds voller. Hinten liegen schon die Teile aus meinem Hauptrechner.

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Der CPU-Kühler inkl. Zubehör.

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Die Backplate erlaubt eine stabile Montage des Kühlers, der einen guten Anpressdruck haben soll.

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CPU und Verschraubungen sind schon drin.

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So wird es mal aussehen, wenn es später eingebaut ist. Noch fehlt aber die Wärmeleitpaste.

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Als nächstes wird die Grafikkarte umgebaut.

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Die demontierte Backplate offenbart eine gut gefüllte Platine.

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Ohne Kühler ist die Grafikkarte richtig dünn und zerbrechlich geworden.

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Gut poliert sieht es aus wie frisch vom Fließband.

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Jetzt kann es an die Montage von Wärmeleitpads gehen…

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… sowie das Auftragen der Wärmeleitpaste (nicht elektrisch leitend ist hier laut Anleitung wichtig).

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Vor der Montage des GPU-Kühlers. Gute saubere Vorbereitung ist bei diesem zarten Stück Technik sehr wichtig.

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Die original Backplate wird wiederverwendet.

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Mit dem Kühler verbraucht die Karte nur noch einen Slot. Links sieht man eine schmalere Blende die ich extra dafür bestellt hatte.

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Dieses Gehäuse ist technisch fast identisch, soll aber den Blick auf das Innere erlauben.

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Der fertige Deckausschnitt, es war ne Menge Arbeit.

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Hinten mussten auch noch 2 Sechsecke ausgeschnitten werden, anders passt es leider nicht.

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Die Schalter für die UV-Lampen passen.

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Vormontage des Deckels.

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Fertig! Der Deckel kann bald eingepasst werden.

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Der erste Radiator ist dran, in der einzig möglichen Position. Innen hat er leider keinen Platz.

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Jedoch erstmal die T1000-Wärmeleitpaste auftragen :) Das war echt ein Akt. Lässt sich nur sehr schwer verteilen.

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Der Deckel passt. Man sieht gut die Lüftergitter (die leider den Luftstrom gebremst haben).

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Eine weitere Idee war eine SSD einzubauen.

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Die Pumpe im Lieferzustand…

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… und hier nach der Montage.

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Ich musste hier den Boden rausschneiden…

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… damit die Pumpe inkl. Entkopplung da rein passte.

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Findet aber eine guten Platz vorne im Gehäuse.

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Der Deckel wird immer voller. Chaos kündigt sich an.

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Die Anschlüsse sind schonmal dran. Jetzt können die Schläuche montiert werden.

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Leider hatte ich keinen 14er Schlüssel mehr und musste mir behelfsmässig einen proprietären 13er-Schlüssel auf auf 14 auffeilen.

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Die Schläuche passen…

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… und es geht an die Schrittweise “verschlauchung” des Restsystems.

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Ein Knickschutz schützt vor Durchflussverhinderung durch enge Biegegeraden und sieht auch ziemlich gut aus.

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Der Deckel im Endausbau… sieht scheiße aus, aber wichtig ist erstmal fertig zu werden und das System zu testen.

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Noch schnell eine Platte als Verbraucher angeschlossen und das System schrittweise befüllt.

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Fertig! System ist befüllt, alles läuft und nichts ist kaputt. 2 harte Basteltage gehen zu Ende.

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Blau ist schick!

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Endlich ist der Tisch wieder frei. Nur noch ein paar Kleinigkeiten für meine Netzinfrastruktur liegen herum.


Apr 19

Geschafft! Der Fileserver steht und in letzter Minute ist auch die Wasserkühlung fertig. Leider muss ich hier notdürftig am Netbook bloggen, da die Rechner noch nicht installiert sind, das ist aber nur noch eine Frage von Tagen.

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Der Fileserver in seiner vollen Pracht. Details zum Aufbau kommen später.

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Die Wasserkühlung steht! Ein Meisterwerk deutscher Handwerkskunst! :D

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Meine Freundin hat nebenbei mit dem Schlauch gespielt und mir diese nette Nachricht hinterlassen :)

Stay tuned for the real stuff!

Apr 18

Dieses Wochenende habe ich mir zum Basteln freigehalten. Aufzubauen sind ein Fileserver, der Umbau meines PCs auf eine Wasserkühlung sowie ein neues Netzwerk auf Gigabit-basis. Die Softwareinstallation ist noch nicht mit drin. Natürlich wird sich das alles hier wiederfinden. Damit man sieht was ich so vor habe noch kurz ein kleiner Vorgeschmack.

todo

Apr 16

Meinem Lötvorbild Abe folgend, wollte ich das PWM-Lüfterverteilkabel selber löten, welches im Handel mal wieder wochenlange Verzögerung hat. Zum Glück hatte er ein paar Tipps dieses Problem anzugehen. Nach einem erfolgreichen Besuch im hiesigen Elektronikladen sollte es schon losgehen.

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Damit ging es los. Sieht noch sehr übersichtlich aus.

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Zu Beginn kommt der 12v->5V-Umschalter. Damit kann später die Netzteilspannung gewählt werden.

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Ein erster Lötversuch. Sieht schonmal ganz gut aus. War aber totaler Mist. Die Verteilung hat nicht funktioniert und ich hab erst im 3. Anlauf was halbwegs brauchbares zusammenbringen können.

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Das Ergebnis. Nach einigen Tests scheint es sogar Kurzschlußfrei zu sein. Jetzt muss es seinen Praxistest bestehen.

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Stellt sich nur noch die Frage wie es im Gehäuse befestigt wird, ohne einen Kurzschluß zu erzeugen. Eine konkrete Idee habe ich noch nicht.

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Ein kurzer Vorgeschmack wie es später angeschlossen werden wird. Hier nur mit einem Lüfter.

Apr 11

Ich habe mir eine Wasserkühlung zugelegt. Ein Teil der Komponenten befindet sich noch im Bestellprozess, sollten aber nächste Woche ankommen. Hier nur ein kleiner Vorgeschmack auf das was kommt, denn das Gehäuse und die Radiatoren habe ich bereits (zusammen mit jede Menge anderem Krempel). Um diese Einzubauen fehlt im Gehäuse jedoch noch der nötige Deckelausschnitt. Als stolzer Besitzer eines Dremels wollte ich diesen persönlich vornehmen.

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Als erstes habe ich das Gehäuse komplett zerlegt.

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Rechts unten erkennt man die entkoppelten Festplattenhalterungen sowie links den gummierten Netzteileinschub. Technisch ein sehr schönes Gehäuse.

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Links neben den 2 Schlauchdurchführungen über dem Lüfterloch blockiert ein Teil der Querstange den Radiatoreinbau.

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5 Min dremeln und das Teil war ab.

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Jetzt passt der Singleradiator inkl. Lüfter an seinen Platz.

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Der Dualradiator mit 2 Lüftern und dem Lüftergitter im Testaufbau.

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Wunderschöner Kupferradiator. Dieser soll in den Deckel.

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Noch schnell eine Schablone gezeichnet, um den Deckelausschnitt sauber hinzukriegen.

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Das passt schon ganz gut, noch schnell mit dem Filzstift die Schablone aufs Blech übertragen.

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Die fertige “Zeichnung”. Damit gings dann in den Keller und 1 Std und 4 Dremelscheiben später war es dann vollbracht.

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Der Radiator bereits angeschraubt. Enthusiastisch vom guten Ergebnis und den Radiator unbedingt verbauen zu wollen habe ich vergessen ein Bild vom Deckelausschnitt zu machen ;)

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Nocheinmal von der Seite. Die Lüfter liegen oben, sie werden später frische Luft ins Gehäuse drücken.

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Noch sieht man es nicht, aber die Lüfter haben eine weiße LED-Beleuchtung und sind im Gegensatz zu vielen anderen Moddinglüftern besonders leise bzw. unhörbar.

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So wird es später aussehen. An dieser Stelle kann ich nicht mehr weitermachen, da mir ein paar Teile fehlen und ich noch einige andere Dinge erledigen muss, bevor es an den Umbau des PCs gehen kann. Dafür werde ich imr aber das nächste Wochenende vornehmen und auf schlechtes Wetter hoffen, damit ich kein schlechtes Gewissen habe, wenn ich mich zum basteln zurückziehe.

Ansonsten wünsche ich allen Frohe Ostertage und genießt das Wetter :)

Mrz 22

Die Installation eines Rechners ist meist noch die nervigste Arbeite neben dem sauberen Verkabeln innerhalb des Gehäuses. Da stellt sich zuersteinmal die Frage des verwendeten Betriebsystems und dann, ob es aktuelle Hardwaretreiber für dieses System gibt (im speziellen bei Linux ein Problem) und anschließend, ob die verwendete Lieblingssoftware auf dem System überhaupt noch erhältlich ist (vorallem bei Upgrades wie z.b. auf Windows Vista).

Die erste Idee war somit Windows Vista zu installieren, um den PC auf Herz und Nieren prüfen zu können. Die Installtion lief soweit Reibungslos, der Internetzugang war fix eingerichtet und die ersten Updates installiert. Sogleich kam mir die Idee ein Vista-Tweak-Programm zu verwenden, um einige Funktionen im OS zu optimieren. _TweakVista_ stellte sich als recht brauchbar heraus, doch sollte man vorher einen Sicherungspunkt erstellen, um eventuelle Fehler rückgängig machen zu können. Ich musste dieses Feature nach der ersten Verwendung von _TweakVista_ sofort in Anspruch nehmen, da ich wohl einiges Überoptimiert hatte und der PC 5 min zum herunterfahren brauchte. Jedoch konnte ich mit Hilfe des Sicherungspunktes eine ideale Einstellung finden, die meinen PC merklich performanter machte.

Da einige alte Spiele, die ich, solange ich auf die 4870×2 wartete, auf der alten 8600GTS spielen wollte unter Vista nicht liefen, rang ich mich durch eine Parallelinstallation von Windows XP zu probieren. Die Festplatten waren bisher nur grob partitioniert und so ließen sich die wenigen Daten umkopieren, um eine 64 GB-Partition für XP zu erstellen. Nach der Installtion merkte ich jedoch, dass XP keine Dualboot-Funktion vorsieht, bzw. Vista nicht als konkurrierendes Bootsystem erkannte. Ab dem Zeitpunkt ließ sich nur noch XP booten. Abhilfe schaffte dann eine kleines Tool, welches ich im Internet gefunden hatte. Mit ihm konnte man den Bootloader von Vista neu schreiben und auch Windows XP wieder integrieren. Kleiner Tip: Wer sich eine Dualbootkonfiguration überlegt, sollte die Systeme in umgekerhter Reihenfolge der Aktualität installieren, d.h. erst XP, dann Vista. So funktionieren die Bootloader auch direkt richtig.

Linux kam zu dem Zeitpunkt nicht in Frage, da mir die Treiberaktualität sorgen bereitete, zumal ATI-Grafikarten unter Linux eher schlecht unterstützt werden und der Rechner eindeutig Gaming-Qualitäten hat.

Bei Computerbase fand ich im Downloadbereich einen reichen Fundus an Software, der mir zu vollständigen Installation des Rechners ausreichte. Im Grunde kann man heutzutage alles auf OpenSource aufsetzen und so völlig legal und kostenlos einen kompletten Rechner aufsetzen. Einzig Windows muss man noch bezahlen, mit Linux fährt man gar ganz kostenlos. Ich legte mir ein Softwareverzeichnis an in dem ich die einzelnen Programme kategorisierte und nach 64- und 32-Bit sortierte. Eine schnelle Installation beider Systeme war so kein Problem mehr.

Okt 01

Im nächsten Teil meiner Serie über meinen PC folgt nun der spannende Teil und zwar der Aufbau. Dafür habe ich mir viel Zeit gelassen, da ich sehr viele Bilder sortieren und hochladen musste. Da wie immer Bilder mehr sagen als tausend Worte, habe ich mich entschieden die Bilder für sich sprechen zu lassen und zu jedem Bild einen kurzen Kommentar zu verfassen (unter die Bilder, exta für Flo).

Viel Spaß beim Lesen und Gucken :)

Es geht los mit dem Gehäuse. Dies muss als erstes zerlegt werden.

Die Seitenteile lassen sich bequem entfernen. Mit einem Handgriff sind sie bereits auf Seite gestellt. Leider führt diese Möglichkeit des lockeren Ein- und Ausbaus zu Klappern, wenn das DVD-Laufwerk läuft. Ein Ärgerniss.

Das Gehäuse ohne Seitenteile. Man sieht rechts deutlich die Laufwerksschächte und links die vier Halterungen für die 120mm-Lüfter.

Die Lüfterhalterung lässt sich für Montagezwecke aufklappen.

Innen ist genug Platz, um eine ordentliche Verkabelung und Belüftung zu gewährleisten. Mittig im Bild der Kabelbaum des vorne am Gehäuse befindlichen Anschlußpanels.

Ein Blick von unten ins Gehäuse: Im Deckel ist ein weiterer Lüfterhalter zu erkennen.

Die entpackten Ramriegel. GEIL oder? Ich habe ein Quad-Kit bestellt, da ich davon ausgehe, dass die Timings der Riegel aufeinander abgestimmt sind und ich so wenig Schwierigkeiten mit Abstürzen oder Bluescreens haben werde.

Die genaue Spezifikation ist auf dem Ramriegel aufgedruckt. Betrieben wird er mit einem 400er FSB und einer Kernspannung von 1,8V. Wichtige Informationen, falls man übertakten will.

Die entpackte Grafikkarte. Hier noch die, die ich Übergangsweise eingebaue. Das Zubehör ist spärlich, jedoch wichtig: Der “Do Not Disturb”-Türknauf-Anhänger, ein MUSS für jedes Zockerkiddie. Für mich allerdings völlig wertlos, da ich alleine wohne und immer in Ruhe zocken kann ;)

Die Rückseite der Karte ist wenig spektakulär. Optisch angenehm ist das schwarze PCB. Es sieht einfach besser aus, wenn man ein durchsichtiges Seitenfenster im Gehäuse hat.

Der Lüfter ist alles andere als optimal. Er verspricht laut zu sein. Da die Karte jedoch ansich recht schwach ist, erwarte ich keine besonderen Vorkommnisse.

Wichtig bei allen aktuellen Grafikkarten. Der 6-Pin-Stromanschluß. Laut PCI-E-Spezifikation darf eine Grafikkarte nicht mehr als 75W aus dem PCI-Bus ziehen, was jedoch heutzutage weit unter dem normalen Bedarf einer Grafikkarte liegt. Daher besitzen die meisten Karten einen oder zwei dieser Anschlüsse, um den Mehrbedarf an Strom zu decken, der direkt vom Netzteil geliefert wird.

Einen Kartenleser habe ich mir auch gegönnt. Hier bereits entpackt.

Ein Blick in die Packung des oft verkannten Helden eines PCs: des Netzteils. Wieviele PCs sind schon an einem defekten oder unterdimensionierten Netzteil zu Grunde gegangen, genau wie regelmäßige Abstürze auf das Netzteil zurückgehen, wenn diese mit den Spannungsunterschieden beim Wechsel zwischen Last- und Idle-Betrieb nicht zurechtkommen. Ich bin jedoch großzügig und spendiere meinem Rechner einen 800W-Boliden (Effizienzklasse 80+ versteht sich).

Das Zubehör ist überschaubar. Die Kabel sind allesamt abnehmbar, um nur die benötigten Kabel anschließen zu müssen.

Das Netzteil ohne Kabel. Links die Versorgung für Mainboard und S-ATA-Laufwerke, rechts die PCI-E-Versorgungsstränge.

Der Kabelbaum ist mächtig, jedoch braucht man selten alle Kabel. Ein Kabelmanagement ist daher eine feine Sache, spart Platz und sorgt für Übersicht im Gehäuse.

Praktisch: Eine Kabeltasche liegt auch bei, um die nicht benötigten Kabel an einem Ort aufzubewahren. Jeder Bastler kennt die Massen an Kabeln, die man nach dem Zusammenbau irgendwo sinnvoll verstauen muss.

Das Mainboard in seiner Klarsichtverpackung. Links oben sieht man den Audioadapter der einzeln eingebaut werden muss.

Die Mutter aller Boards ;) Das Mainboard (oder auch Motherboard) verbindet als zentrales Element alle Komponenten eines Rechners und ermöglicht einen modularen Aufbau. Viele Funktionen wie Sound, Netzwerk und USB sind mittlerweile standardmässig im Chipsatz integriert, so dass man außer der Grafikkarte selten noch weitere PCI-Slots nutzen muss.

Alle wichtigen Kabel sind bereits im Lieferumfang enthalten, sowie rechts oben zu sehen die wichtige Anschlußblende für das Gehäuse. Stilgerecht in grün sind die Kabel für S-ATA sowie klassische ATA-Geräte. Dazu zählen Festplatten, DVD-Laufwerke.

Im Bild die Anschlußblende mit einer speziellen Aussparung für den außergewöhnlichen, externen Chipsatzkühler. Die Montage wird alles andere als einfach.

Es ist nur ein CPU-Kühler aber er hat es in sich. Jede Menge Zubehör und Montagematerial ist vorhanden, um ihn kompatibel zu diversen CPUs zu machen. Das Problem liegt hierbei oft in der Befestigung auf dem Mainboard.

Eine Ansicht von unten auf den CPU-Kühler: Die 4 Heatpipes leiten die Abwärme direkt in die großen Lamellen. Die Erfindung der Heatpipes war eine Revolution und erlaubt völlig neue Kühlerkonstruktionen, da Wärmeaufnahme und Wärmeabgabe an unterschiedlichen Stellen im Gehäuse stattfinden können.

Diese 2 Schrauben halten den Kühler auf dem Mainboard in Position und erlauben ihm trotzdem noch ein wenig Spiel. So wird bei plötzlichen Bewegungen die CPU geschohnt, jedoch ist immernoch genug Anpressdruck vorhanden, um die Wärme in den Kühlkörper zu leiten.

Für die Montage des Mainboards wird die Schublade aus dem Gehäuse entfernt. Sehr angenehm, besonders bei großen und schweren Gehäusen.

Die Mainboardschublade besitzt bereits einen Lüfter, der direkt neben der CPU sitzt.

Doch zunächst wird das Mainboard präpariert. Hier die Halterung für den CPU-Kühler, die für die Verschraubung benötigt wird. Die Clip-Verschlüsse, die man von früher kennt, würden das Gewicht des Kühlers nicht halten.

Sitzt, passt, wackelt und hat Luft :)

Von der Gegenseite wird die Halterung verschraubt. Aber nur Handfest! ACHTUNG: So ein Mainboard besteht aus mehreren Lagen, die zerstört würden, wenn man die Schrauben mit Gewalt anzieht. Die Garantie ist dann höchstwahrscheinlich auch futsch.

Das Mainboard ist bereit für die Montage. Die Schutzabdeckung für den CPU-Sockel bleibt vorerst drauf.

Die Mainboardblende in der Schublade wird entfernt. Dafür wurde eine eigene zum Mainboard passende Blende geliefert, die an dieser Stelle eingebaut wird.

Abstandshalter sorgen für die richtige vertikale Positionierung im Gehäuse und verhindern Kurzschlüsse. Ein auf dem Boden aufliegendes Mainboard würde sofort zerstört werden, wenn man den Strom einschaltet, da sich unter dem Mainboard jede Menge Kontaktpins befinden.

Die richtige Positionierung der Abstandhalter ist wichtig. Am besten immer wieder mal das Mainboard hineinlegen und schauen, wo sich die Montagelöcher befinden. Wie man sieht werden nicht alle Löcher benötigt, jedoch ist diese Schublade kompatibel zu sehr vielen verschiedenen Mainboardgrößen und Typen.

Hier wieder wichtig: Nur Handfest anziehen, sonst ist das Mainboard nicht mehr zu gebrauchen.

Das Mainboard fest verschraubt und in Position. Das kann sich schon sehen lassen. Der erste Schritt ist vollbracht.

Zur Montage des Chipsatzkühlers wird der Gehäuselüfter entfernt.

Hier rein muss der Chipsatzkühler. Sieht sehr eng aus. Die Montage ist nichts für dicke Wurstfinger.

Nach ein wenig Fummelei, spitzen Fingern und mit Hilfe eines schmalen langen Schraubenziehers ist es geschafft.

Neben dem gelben Schild mit der Mülltonne zu erkennen: An dieser Stelle ließ sich Lüfter nicht mehr befestigen, da der Kühlkörper im weg ist. Zum Glück wirkt sich das nicht negativ aus, der Lüfter klappert dadurch nicht.

Die Kunststoffblende schließt die Montage ab. Ein leichtes entfernen des Mainboards ist nun nicht mehr möglich.

Zur Montage der CPU wird die Schutzabdeckung entfernt. Dies sollte nur kurz vor der Montage passieren, da die Sockel sehr empfindlich sind und sich hier kein Staub absetzen sollte.

Problem: Durch die Montage der Halterungen des CPU-Lüfters lässt sich der Klemmhebel nicht ganz öffnen. Die CPU ist nicht montierbar. Die Angst das Mainboard nocheinmal ausbauen zu müssen macht sich breit.

Noch einmal Glück gehabt: Der untere Teil der Halterung kann entfernt werden, ohne dass sich die Halterung unter dem Mainboard verschiebt. Jetzt ist die Montage der CPU möglich.

Der geöffnete Sockel 775. Bloss sind nicht den Fingern reinpacken!

Auch die CPU ist gut geschützt. Staub sollte auch hier nicht an die Kontakte kommen.

Die CPU von Unten. Hier gilt wieder: Nicht berühren, denn Fette und Staub verschlechtern den Konktakt der CPU mit den Pins im Sockel und können zu Problemen im Betrieb führen.

Die CPU locker in den Sockel hineinlegen, anpressen brauch man sie nicht, auch wenn es den Anschein hat. Sie muss nur richtig in Position liegen. Die Auskerbungen in der CPU und im Sockel zeigen die richtige Lage der CPU an.

Das Anpressen übernimmt der Sockel selber, wenn man den Bügel schließt. Das leicht knisternde Geräusch ist nicht schlimm. Es entsteht, wenn sich die Pins an die Kontake anschmiegen.

Vor der Montage des Kühlers wird dieser nocheinmal mit einem Tuch gereinigt.

Ebenso die CPU. Dreck verhindert auch hier die optimale Wärmeverteilung.

Etwas Wärmeleitpaste auf den Kühlerboden (es waren die Reste die noch an den Fingern hatte, muss man nicht so machen)…

… und eine Schicht Wärmeleitpaste auf dem Kühler verteilen. Ich bevorzuge eine dünne Benetzung der CPU, um keine Lücken in der Wärmeübertragung zu erzeugen. Sicherheitshalber gebe ich noch einen Klecks in die Mitte. Im Nachhinein wars wohl etwas zu viel. Idealerweise sollte man die Paste mit einer ausgediehnten Kreditkarte oder etwas Ähnlichem dünn auftragen. Dies sollte eigentlich ausreichen, da die Kontaktflächen sehr eben sind, der Anpressdruck nicht gerade gering und so nur minimale Höhendifferenzen überbrückt werden müssen. Also: SPARSAM mit der Wärmeleitpaste!

Den Kühler vorsichtig aufsetzen, nicht verkanten und sauber verschrauben.

Ein weiterer Schritt ist getan. Sehr imposant dieser Kühler.

So kann er nicht bleiben, der mitgelieferte Lüfter muss noch montiert werden.

Zwei Metallklammern halten den Lüfter auf den Lamellen in Position. Sieht wacklig aus, ist aber recht stabil, der Lüfter ist federleicht.

Ein montierter Speicherriegel. Zur Montage die Klammern öffnen, die Speicherriegel fest reindrücken bis es klickt und sich die Klammern von alleine vollständig geschlossen haben. So sitzt der Speicher richtig fest im Slot. Man sollte jedoch auf die Vertiefungen achten. Ein Speicher kann nur in EINER Richtung montiert werden. Gewaltsame Montageversuche in der falschen Richtung führen zum Ableben des Speicherriegels.

Die Speicherbänke sind voll besetzt. So langsam nähert sich der Mainboardausbau dem Ende.

Eine knappe Angelegenheit: Die Speicher sind sehr hoch und sitzen nah am Chipsatz sowie am CPU-Lüfter. Glücklicherweise passt alles.

Die Kühllamellen der Heatpipekonstruktion liegen genau im Luftstrom des CPU-Kühlers. Eine optimale Kühlung der Speicherriegel ist somit garantiert.

Der Einbau der Grafikkarte gestaltet sich unkompliziert. Einfach in den obersten Slot stecken, links am Gehäuse verschrauben, fertig!

Der Aufbau der Schublade ist abgeschlossen. Ohne den Kühler säh das ganze recht unbeeindruckend aus. Ich gehe davon aus, dass sich in die Zukunft sehr kompakte Bauweisen etablieren werden. Vorallem wenn sich die Grafik in die CPU integriert und man sich auf Flüssigkeitskühlungen stützt.

Zur weiteren Montage wird der Lüfterrahmen aus dem Gehäuse entfernt.

Für die Montage des Netzteils lässt sich ein vorhandener Rahmen aus dem Gehäuse entfernen…

… und auf das noch kabellose Netzteil befestigen.

Das Netzteil ist schnell montiert. Keine weiteren Vorkommnisse!

Nach dem Einbau der Schublade ergibt sich ein Problem. Der wuchtige CPU-Kühler blockiert das Schließen des Lüfterrahmens. Abhilfe schafft das Entfernen eines Teils der Halterung.

Problem gelöst: Die Lüfterhaltung lässt sich schließen und schließt perfekt mit dem CPU-Lüfter ab. Somit ist leider ein 120mm-Lüfter übrig der nicht montiert werden kann.

Nichtsdestotrotz werden drei der 120mm-Lüfter in die Lüfterhalterung eingesetzt. Die Ausrichtung wird so gewählt, das die Kabelstränge gebündelt zur Seite verlaufen.

In der Vorderseite des Gehäuses soll eine Lüftersteuerung montiert werden. Im mittleren Bereich müssen die Schutzkappen entfernt werden.

Durch das Loch sieht man den Festplattenkäfig inklusive des montierten Lüfters. Dieser leuchtet im Betrieb blau. Eine Spielerei, sieht aber nicht schlecht aus :)

Die Lüftersteuerung belegt zwei 5,25″-Schächte und hat ein Display für die Anzeige der 4 steuerbaren Lüfter.

Der Kartenleser ist für einen 3,5″-Schacht ausgelegt und kann nur mittels Adapter montiert werden. Dieser ist jedoch im Lieferumfang des Gehäuses enthalten.

Weiter oben passt das DVD-Laufwerk in einen 5,25″-Schacht. Die Position ist so gewählt, um im Betrieb einen leichten Zugang zum Wechseln der Medien zu erhalten.

Die Arretierung der Geräte in den Schächten wird durch einen einfachen Schieber gewährleistet. Es wird keine Verschraubung benötigt. Diese Befestigungsmethode hat jedoch ein wenig Spiel und führt zu Klappern im Betrieb des DVD-Laufwerks. Ein permanenter Silent-PC ist so nicht möglich.

Das Audiomodul muss im unteren Bereich des Gehäuses montiert werden, da das Anschlußkabel nicht sehr lang ist, …

… stört aber nicht weiter, da dort genug Platz ist.

Ein weiterer Lüfter findet im oberen Lüfterhalter des Gehäuses seinen Platz und sorgt für noch besseren Luftdurchzug.

Der Festplattenkäfig ist eher ein Ärgernis. Sitzt sehr stramm und muss am Mainboard vorbei herausgezogen werden. Die meisten Gehäuse besitzen heutzutage eine seitliche Montagevorrichtung.

Die erste Platte im unteren Bereich des Käfigs.

Die zweite Platte wird aus thermischen Gründen mit genug Abstand montiert.

Die kleinen Jumper lassen sich kaum entfernen. Nur mit einer Nadel bekommt man an sie gelöst. Die Belohnung ist jedoch die Freischaltung einer höheren S-ATA-Busgeschwindigkeit, die mein Mainboard zum Glück beherrscht.

Der montierte Festplattenkäfig muss hoffentlich nicht all zu bald wieder entfernt werden. Somit ist die Montage der Hardware abgeschlossen, fehlt nur noch die Verkabelung des Systems, eine meist sehr nervige Angelegenheit.

Die Kabelstränge des Frontpanels müssen im unteren Bereich des Mainboards eingesteckt werden.

Mittels Kabelbinder können die Kabelstränge am Gehäuse befestigt werden, um nicht Lose im Gehäuse zu liegen und in die laufenden Lüfter zu geraten.

Das Chaos breitet sich aus, ein normaler Vorgang beim Verkabeln. Meist sind die Kabellängen sehr unterschiedlich und die Gehäuse bieten wenig Möglichkeiten die Kabel sauber zu verlegen.

Ein Versuch alle Kabel möglichst sauber zu verlegen. Gelingt nicht immer, viel besser als so will es mir nicht gelingen. Problematisch ist hierbei nur, vorallem durch die Befestigung durch die Kabelbinder: Die Lüfterhaltung lässt sich nicht mehr so leicht schließen, da die Kabel im Weg sind. Mit ein wenig Nachdruck funktioniert es jedoch.

Zur Drosselung des leicht überdimensionierten Kühlapparats der CPU wird ein Adapter mit einem Widerstand an den CPU-Lüfter angeschlossen. Dies sorgt für mehr Ruhe im Gehäuse.

Die entgültige Verkabelung. Hier sind bereits die Sensoren der Lüftersteuerung sowie die Gehäuselüfter angeschlossen. Die Sensoren schweben noch frei in mitten des PCs, da ich noch keine Möglichkeit gefunden habe, sie sinnvoll zu verlegen, zumal die entgültige Grafikkarte noch nicht da ist.

Ein letzter Blick, alles sieht gut aus und keine störenden Kabel mehr im Weg.

Der PC ist fertig. Nun noch die Seitenteile montieren und die Installation von Windows kann beginnen.

Als erstes wird Vista installiert…

… jeder der es einmal gemacht hat, weiß wie es abläuft. Einfach durchklicken und hoffen, dass nix schiefgeht.

Laut einigen Artikeln gibt es ein Problem, wenn Vista mit 8 GB Speicher installiert wird und es kann ein Bluescreen auftreten.

Da meine Version wohl schon mit Service Pack 1 vorliegt, tritt dieses Problem nicht auf.

Fertig: Vista läuft! Es ist die Nacht von Sonntag auf Montag und es ist halb 2! Der nächste Arbeitstag wird die Hölle ;)

Der PC steht erwartungsvoll in seiner entgültigen Position. Er kann genutzt werden!

Mein Arbeitsplatz im Endausbau. Hier mit gebootetem Windows XP. Ein Dual-Boot-System muss sein, da nicht jede Software auf Vista läuft.

Dieser “Schrott” war nach der Montage übrig. Die meisten Verpackungen können weggeworfen werden. Zwei größere Verpackungen dienen als Aufbewahrung für die übrigen Kleinteile. Ordnung muss sein!

Meinen Quadcore teste ich mittels Prime95 auf Stabilität. Im Bild die 4 Workingthreads, die eine 100%ige Prozessorauslastung erzeugen.

Mittels eines Strommessgerätes messe ich den Verbauch des Gesamtsystems unter Last inkl. Audiosystem und Monitor. Er beträgt wie hier zu sehen 243 Watt, was auch an der sparsamen Grafikkarte liegt. Später wird es wesentlich mehr benötigen.

Im Idle- oder Office-Betrieb unter Windows benötigt der PC nur noch schlappe 164 Watt. Zwar nicht so effizient wie ein HTPC, aber wesentlich weniger als mein alter PC und ist dank der neuen Technik mindestens 4-6x.

Sep 14

Nachdem nun ein grobes Bild über die für mich in Frage kommenden Komponenten vorhanden war, ging es darum, konkret eine Bestellung zu tätigen. Für mich kamen historisch und auch preislich bedingt zwei Versender in Frage: K&M-Elektronik und Alternate. K&M-Elektronik besitzt einen übersichtlichen Webshop, ist teilweise sehr günstig, habe aber selber das Gefühl manchmal Retourware als Neuware bekommen zu haben und auch die Lieferzeiten bzw. Verfügbarkeit der Produkte nicht immer gegeben. Sofern man jedoch eine makellose Verpackung bekommt hat man auf jedenfall Neuware. Alternate hingegen ist dafür nicht immer ganz Geizhals-Kompatibel, jedoch einen sehr guten Service und die Ware war bisher immer in Ordnung und Bestellungen sind meist 2-3 Tage nach Bestellung im Hause. Das Fernabsatzgesetz ansich ist so bequem, um im Falle von Fehlern oder Inkompatiblitäten die Waren ohne Fragen wieder zurückzuschicken, dass ein Einkauf in einem örtlichen Computerladen nicht für mich in Frage kam.

Da meine Wunschgrafikkarte noch nicht erschienen war, entschied ich mich ersteinmal die Grundkonfiguration des PCs inkl. einer Übergangsbilliggrafikkarte zu bestellen. Bevor ich dies tat, versuchte ich jedoch zuerst meinen alten PC aufzurüsten, um bis zum Erscheinen der Karte mich vielleicht doch noch über die Zeit zu retten:

Ich suchte zuerst nach einem Gehäuse, da mein alter PC in seinem Gehäuse nicht mehr sehr gut aussah und um ihn vorrübergehend dort einzubauen. Darüber hinaus liebäugelte ich mit einer ATI 3850-Grafikkarte in AGP-Variante, da mein alter PC nur diesen Grafikanschluß besaß. Ich wurde bei K&M fündig. Ein gutes Chieftek-Gehäuse sollte es sein und die ATI-Karte war auch schnell gefunden. Doch die Bestellung lief alles andere als Reibungslos. Erst war das Gehäuse nicht mehr lieferbar, obwohl es zum Zeitpunkt der Bestellung noch auf “grün” (also ab Lager) vorhanden war, ähnlich ging es auch mit der Grafikkarte. Nach 1 Woche änderte ich die Bestellung und das Gehäuse auf ein anderes Modell mit einem großen Seitenlüfter um, von dem mein Bruder so geschwärmt hatte, doch auch dies war plötzlich 2 Wochen nicht lieferbar. Ich stornierte daraufhin frustriert die Bestellung. Nur, was tun?

Die 3 Wochen Wartezeit nutzte ich, um mich weitergehend mit PC-Hardware zu beschäftigen und wendete mich Alternate als Versender zu. Dort nahm ich dann quasi alle weiteren Bestellungen vor. Nägel mit Köpfen wollte ich machen, da das Schicksal wohl das Aufrüsten des alten PCs nicht zulassen wollte und bestellte somit direkt ein edleres Gehäuse, ein Coolermaster Stacker 831 in Schwarz. Dies war recht groß, bot aber genug Platz für zukünftige Ein- und Umbauten.

Dazu ein paar Gehäuselüfter von Noctua in 120mm-Ausführung, denn ich wollte den PC schon einmal Innenausstattungsmäßg vorbereiten, bevor ich ihn mit Hardware fülle, da der Ausbau mit Lüftern und sonstiger Kühlungsperipherie sehr aufwändig sein kann.

Zu dem Zeitpuntt erschien gerade passend und gar nicht mal so teuer der neue Intel QuadCore Q9450 mit 2,6 Ghz in 45nm-Fertigungstechnologie. Eigentlich wollte ich ja eine Dualcore bestellen, aber entschied mich doch für einen Quadcore und sollte dies nicht bereuen.

Dieser wurde auch sogleich in den Warenkorb aufgenommen, genau wie 2 500GB Festplatten von Seagate und ein DVD-Brenner (passend zur Gehäusefarbe).

Beim Arbeitsspeicher entschied ich mich aufgrund der Verfügbarkeit von Boards mit Intel-X48-Chipsatz für DDR2 und DDR3-Speicher für den günstigeren DDR2-Speicher als 8 GB QuadKit von GEIL.

Als Mainboard sollte ein Gigabyte-Board zum Einsatz kommen, da ich mich ja bereits für ATI als Grafikkarte entschieden hatte, sollte es direkt ein CrossFire-fähiger Chipsatz sein (um evtl. 2 ATI-Karten einbauen zu können). Als CPU-Kühler sollte ein Noctua zum Einsatz kommen, da er in diversen Tests sehr gut abgeschnitten hat.

Als Grafikkarte wählte ich für den Übergang die Geforce 8600GTS, da sie das beste P/L-Verhältnis unter den Low-Cost-Karten hatte.

Abschließend schätze ich ein 800W-Netzteil von Silverstone als passend für zukünftige Anschaffungen ein, da es genug Leistung auf der 12V-Schiene für mögliche CrossFire-Systeme liefern würde, sehr gut getestet war und auch nicht zu übertrieben dimensioniert. Dass es ein 80+ Netzteil war (mit über 80% Effizienz) ist selbstverständlich, man sollte heute nichts anderes mehr kaufen.

Die Bestellung war schnell erledigt, das Geld überwiesen und 2-3 Tage später kamen die Komponenten bereits an, so dass ich sie begutachten konnte. Lediglich das Mainboard hatte Lieferschwierigkeiten, so dass ich sogar persönlich angerufen wurde, was zu tun sei. In den Tagen hatte ich noch ein wenig weiter gelesen und gesehen, dass die Nutzbarkeit der PCI-Steckplätze bei dem Mainboard arg eingeschränkt ist, wenn man ein CrossFire-System aufbaut. Ich entschied mich daher die Bestellung auf ein DFI-Board mit X48-Chipsatz und wesentlich günstigerer PCI-Platzaufteilung umzuändern.

Zur Übersicht nun noch einmal alle bestellten Teile mit zugehörigen Links (für ewige Aktualität kann ich nicht garantieren, da sie direkt in den Webshop verlinken):

Die Preise sind nur, um nocheinmal vergleichen zu können, wie die aktuellen Preise sich entwickelt haben. Im folgenden Artikel folgt nun der Aufbau des PCs mit ein paar Bildern, wie sich der PC mit der Zeit vervollständigt.

Aug 22

Es war vollbracht… ich hatte mich durchgerungen mir einen neuen PC zu kaufen und den ersten spontanen Kaufrausch überwunden und mich entschieden vorher ordentlich zu planen. Eine großzügige Steuerrückzahlung gab mir einen gewissen finanziellen Spielraum. So hieß es, lesen, lesen, Foren wälzen, Herstellerseiten abklappern.

Als erstes musste ich in Erfahrung bringen, welche Technologien grade so am Markt waren und welche ich davon brauche und welche nicht, was sich lohnt, wieviel der ganze Spaß kostet. Als finanziellen Rahmen hatte ich zunächst 1500 Euro eingeplant.

Um Zukunftsfähig zu sein, wollte ich mir einen QuadCore-Prozessor holen. Einigen Leistungstests entnahm ich, dass Intel um einiges schneller war als AMD, wenn auch ein wenig teuerer.

Beim Arbeitsspeicher hatte ich die Wahl zwischen DDR2- und DDR3-Speicher, wobei letzterer sehr teuer und relativ neu war. Der Unterschied besteht hierbei nur in der Datenrate, die die Speicher liefern können. Nach einigem Lesen kam heraus, dass der Arbeitsspeicher nur einen geringen Anteil an der Leistung eines PCs hat und somit DDR2-Speicher völlig ausreichend ist und die hohen Datenraten des DDR3-Speichers nur beim Übertakten des Frontside-Busses eine Rolle spielen. Übertakten hatte ich aber nicht vor. Ich entschied mich direkt die Möglichkeiten aktueller Mainboards auszureizen und 8 GB zu kaufen, denn ein späteres Nachrüsten von Speicher gibt immer wieder Probleme mit “Mischbestückungen”. Dies wollte ich vermeiden.

So legte mich auch bereits auf das Betriebsystem Windows Vista Ultimate 64Bit fest, da ich sonst die 8 GB gar nicht nutzen kann. Der Adressraum eines 32-Bit-Betriebsystems, wie z.b. Windows XP, erlaubt nur 3,5 GB anzusteuern.

Die Wahl der Festplatten und der optischen Laufwerke orientierte sich hauptsächlich an Marke und Preis.

Interessant wurde es dann wieder bei der Grafiklösung und dem Gehäuse sowie dem Netzteil. Dies muss auch gut abgestimmt sein. Ich wollte es mir offen lassen, welche Grafik ich einbaue und da gerade ein Generationswechsel der Grafikhardware anstand (Nvidia und ATI waren kurz davor neue Karten auf den Markt zu bringen) entschied ich mich, erstmal nur eine Billigkarte zu bestellen und die für den Übergang zu nutzen.

Beim Gehäuse sollte es eins sein, welches sich gut mit 120mm-Lüftern bestücken lies, da ich wußte, dass mein PC sicherlich einiges an Energie brauchen würde. Die Auswahl an Gehäusen ist sehr groß und es dauerte eine Zeit, bis ich das Richtige gefunden hatte, was auch zum Teil “Schicksal” ist, dazu aber mehr im nächsten Artikel.

Das Netzteil sollte auf jedenfall gut gewählt sein. Bei teuren Netzteilen kann man sich sicher sein, dass sie die angegebenen Spannungen und Leistungswerte auch liefern. Deswegen empfehlen Hersteller oft überdimensionierte Netzteile, da die Günstigen zu hohe Verlustleistungen haben und wenn 1000W draufsteht vielleicht in Wirklichkeit nur 600W liefern. Ich entschied mich jedenfalls für ein Markennetzteil mit starker 12V-Schiene, damit ich in Zukunft auch genug Saft für die Grafikhardware habe, falls ich mal aufrüsten möchte. Die Stärke der 12V-Schiene ist entscheidend für die Stabilität der Grafikkarte. 30A und aufwärts sollten es schon sein.

Das Mainboard ist eins der Hauptkomponenten und verbindet alle leistungstragenden Komponenten und sollte daher stabil laufen. Ein “solid capacitor design” sollte es sein. Darüber hinaus stellte sich die Frage, ob ich vielleicht mehrere Grafikkarten einbauen will und somit einen SLI- (Nvidia) oder CrossFire (ATI)-Chipsatz benötige. Dann die Frage, ob ich DDR2- oder DDR3-Speicher wollte und eben ob AMD oder Intel. Für all dies gibt es die wildesten Kombinationen in allen möglichen Ausstattungsvarianten. Somit lässt sich das Mainboard erst auswählen, wenn man sich für alles andere entschieden hat.

Somit entstand für mich folgende topologische Sortierung bei der Auswahl der Komponenten:

  1. Auswahl des Prozessors – in diesem Fall ein Intel QuadCore
  2. Auswahl des Speicher – in diesem Fall 8 GB DDR2
  3. Auswahl der Grafiklösung – ich wollte ATI haben mit der Möglichkeit für CrossFire-Betrieb
  4. Auswahl des Mainboards – ein Chipsatz der Punkt 1-3 unterstützt
  5. Auswahl des Netzteils – ein Markennetzteil sollte es sein
  6. Auswahl des Gehäuses – gut zu belüften und an die Auswahl von Punkt 1-5 angepasst
  7. Auswahl der restlichen Komponenten ist unabhängig davon

Ausgegend von dieser Topologie sollte es dann in der nächsten Runde an die Bestellung gehen, wobei ich Punkt 3 noch nicht erfüllen konnte und somit den kommenenden Bedarf nur grob abschätzen konnte.

Die Manifestation konkreter Komponenten ergab sich dann erst bei der Bestellung selbst. Jedenfalls hatte ich jetzt einen groben Überblick, was ich haben wollte.

Aug 20

Soeben kam die letzte “Lieferung” für meinen PC: Eine ATI 4870×2 mit 2 GB-Speicher, die schnellste Grafikkarte der Welt! (und bei weitem nicht teuer für die gebotene Leistung). Mein PC ist somit endlich fertig. Eingebaut ist sie zwar noch nicht, aber ich werde mich nicht mehr lange zurückhalten können. Darüber hinaus muss ich ja noch die Vorläuferartikel fertigstellen, wie ich zu meinem PC gekommen bin. Dies werde ich bald in Angriff nehmen. Hier nur vorab ein paar kurze Screenshots meines neuen Spielzeugs:

Ein Blick auf die Karte selbst:

Gut zu sehen die zwei Stromanschlüsse:

Auf der Rückseite sieht man, dass 2 RV770 Chips auf der Karte verbaut sind: